{"id":2595,"date":"2019-12-22T20:00:11","date_gmt":"2019-12-22T18:00:11","guid":{"rendered":"http:\/\/fettefische.com\/?p=2595"},"modified":"2020-07-28T16:35:04","modified_gmt":"2020-07-28T14:35:04","slug":"catchrelease","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/troutfishing-germany.com\/en\/2019\/12\/catchrelease\/","title":{"rendered":"catch &#038; release &#8211; laws, ethics and biology"},"content":{"rendered":"<p>Gelegentlich werden in Angelforen und Whatsapp-Gruppen von Fischern schockierende Zeitungsartikel geteilt, in denen \u00fcber saftige Strafen f\u00fcr Angler berichtet wird, die Fische zur\u00fcckgesetzt haben. Das Feindbild ist schnell ausgemacht \u2013 hinter den Anzeigen stecken Tierrechtler wie die Organisation PETA. Und es wird immer wieder gebetsm\u00fchlenartig wiederholt, dass Catch &amp; Release in Deutschland verboten ist, die Emotionen kochen hoch, Angler werfen anderen Anglern vor, die Gesetze zu brechen und damit das Angeln in Verruf zu bringen. Doch was ist daran richtig, und was falsch?<\/p>\n<p><strong>Hand aufs Herz: Welcher Fischer hat sich mit den medial ausgeschlachteten Gerichtsverfahren genauer befasst, und welcher Fischer hat das Fischereirecht in all seiner Detailhaftigkeit \u00fcberhaupt einmal ganz gelesen?<\/strong><\/p>\n<p>Ich selbst habe mich auch erst in den letzten Jahren n\u00e4her damit befasst und bin offen gestanden etwas schockiert dar\u00fcber, wie falsch viele Kollegen mit ihrer Einsch\u00e4tzung liegen.<\/p>\n<h3><u>DARF man Fische zur\u00fccksetzen? <\/u><\/h3>\n<p>Ja man darf! Es ist relativ offensichtlich, sollte aber dennoch einmal betont werden! Unterma\u00dfige und gesch\u00fctzte Fische M\u00dcSSEN i.d.R. sogar zur\u00fcckgesetzt werden! Der Gesetzgeber geht also offenbar davon aus, dass Fische grunds\u00e4tzlich \u00fcberlebensf\u00e4hig sind, auch wenn sie einmal einen Haken im Maul hatten. Diese Einsch\u00e4tzung ist auch vielfach belegt, sowohl in der fischereilichen Praxis durch wiederholtes und fotografisch dokumentiertes Fangen des gleichen Fisches, wie auch durch wissenschaftliche Studien.<\/p>\n<p>Erstmals wurden in diesen Studien auch Durchschnittswerte f\u00fcr die \u00dcberlebensrate zur\u00fcckgesetzter Fische ermittelt, und die Einflussfaktoren genauer ermittelt (Dauer der Luftexposition, Fischart, Wassertemperatur, Hakengr\u00f6\u00dfe etc.). Diese Studien wurden bislang vorwiegend an Karpfen und Hechten durchgef\u00fchrt, sind jedoch in ihren Grundaussagen auf andere Arten \u00fcbertragbar: je k\u00fcrzer der Fisch ausserhalb des Wassers ist, desto h\u00f6her die \u00dcberlebensrate, bei guter Behandlung nahe 100%. (H\u00fchn &amp; Arlinghaus 2011)<\/p>\n<p>Damit ein Fisch m\u00f6glichst wenig Schaden nimmt, man ihn bei Bedarf rasch wieder entlassen kann, ist zu Schonhaken zu raten und dazu, den Fisch m\u00f6glichst im Wasser zu lassen \u2013 ein gro\u00dfer Kescher ist dabei hilfreich. Auch die Vorz\u00fcge eines gummierten Keschernetzes wurden in vielen Zeitschriftenbeitr\u00e4gen bereits behandelt. Die Schleimschicht bleibt intakt, der Fisch beh\u00e4lt seinen nat\u00fcrlichen Schutzmantel.<\/p>\n<h3><u>Der Sinn und Zweck des Angelns<\/u><\/h3>\n<p>Die Diskussion entz\u00fcndet sich jenseits der wissenschaftlichen Fakten zur \u00dcberlebensrate von gefangenen Fischen dann h\u00e4ufig an der Frage, welchem Zweck das Fischen denn eigentlich dient, und es wird gerne auf das Naturschutzgesetz verwiesen in dem steht :<\/p>\n<p><em>Bundesnaturschutzgesetz, Kapitel 5, \u00a739(1) (auch TschG \u00a71):<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Es ist verboten, wild lebende Tiere mutwillig zu beunruhigen oder ohne vern\u00fcnftigen Grund zu fangen, zu verletzen oder zu t\u00f6ten.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Doch was ist ein vern\u00fcnftiger Grund und warum fischen wir denn eigentlich? Gerne wird behauptet, nur der Nahrungserwerb sei ein vern\u00fcnftiger Grund, weshalb immer das Ziel verfolgt werden m\u00fcsse, jeden Fisch zu verwerten, der verwertet werden darf. Das Zur\u00fccksetzen eines verwertungsf\u00e4higen Fisches sei also nicht erlaubt, weil der vern\u00fcnftige Grund fehle. Im Gegensatz dazu betonen die meisten Fischer, dass Ihnen neben dem materiellen Aspekt des Fangs auch das Naturerlebnis als Ganzes, das \u201esich einstellen\u201c auf die Bedingungen am Wasser, das Lesen von Gew\u00e4sserstrukturen und Str\u00f6mungen und das \u00dcberlisten des Fisches gro\u00dfe Freude bereitet. Dazu kommen soziale Aspekte, wie z.B. die Tatsache, dass Angeln eine Besch\u00e4ftigung ist, die unabh\u00e4ngig vom Alter Menschen fasziniert. In Vereinen arbeiten Junge und Alte zusammen, die Jugend wird in der Gew\u00e4sser\u00f6kologie geschult und deren Sinne gesch\u00e4rft f\u00fcr Ver\u00e4nderungen in unserer Umwelt. Sp\u00e4testens mit 18 Jahren machen Fischer eine staatlich anerkannte Pr\u00fcfung, die neben der fischereilichen Praxis einen umfangreichen Teil an biologischem und rechtlichem Wissen abfragt!<\/p>\n<p>Im Fischereigesetz Baden-W\u00fcrttemberg, und in \u00e4hnlicher Weise auch in den Gesetzen anderer Bundesl\u00e4nder, heisst es:<\/p>\n<p><em>FischG, Dritter Abschnitt, Aus\u00fcbung des Fischereirechts \u00a713(1):<\/em><\/p>\n<p><strong>Das Fischereirecht darf nach den anerkannten fischereilichen Grunds\u00e4tzen nur so ausge\u00fcbt werden, da\u00df die im und am Wasser lebende Tier- und Pflanzenwelt einschlie\u00dflich ihrer Lebensgemeinschaften und Lebensst\u00e4tten nicht mehr als notwendig beeintr\u00e4chtigt werden.<\/strong><\/p>\n<p>In den Kommentaren zum Fischereirecht Baden-W\u00fcrttemberg, die von den Juristen <strong><em>Karremann &amp; Laiblin 2004<\/em><\/strong> verfasst wurden, wird der \u00a713 umfangreich diskutiert. Es werden die Grunds\u00e4tze der Angelfischerei dargelegt, die sich aus der Gesetzgebung ableiten, wie z.B. das bereits angesprochene \u201esorgf\u00e4ltige Behandeln und Zur\u00fcckversetzen noch lebensf\u00e4higer gesch\u00fctzter Fische\u201c (S.104).<\/p>\n<p>Die Autoren sind auch der Auffassung, dass dem \u00a713(1) nicht entgegensteht, \u201ewenn insbesondere der Angelfischer weniger vom Nahrungserwerb als vom Fangerlebnis motiviert die Fischerei aus\u00fcbt\u201c (Karremann &amp; Laiblin 2004: 104). Betont wird dabei aber auch, dass \u201edies nicht dazu f\u00fchren darf, dass die Natur einschlie\u00dflich der Fische zum \u201eObjekt blo\u00dfer Instinktbefriedigung [] degradiert wird\u201c werden darf.<\/p>\n<h3><u>Der goldene Mittelweg<\/u><\/h3>\n<p>Wie so h\u00e4ufig, ist das richtige Ma\u00df gefragt! Alle Fische aus &#8220;Tierliebe&#8221; oder zum &#8220;Wohle der Fischbest\u00e4nde&#8221; wieder schwimmen zu lassen ist<\/p>\n<figure id=\"attachment_4278\" aria-describedby=\"caption-attachment-4278\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/troutfishing-germany.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/P9032199.jpg\" rel=\"lightbox[2595]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-4278\" src=\"http:\/\/troutfishing-germany.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/P9032199-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/troutfishing-germany.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/P9032199-300x200.jpg 300w, http:\/\/troutfishing-germany.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/P9032199-768x513.jpg 768w, http:\/\/troutfishing-germany.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/P9032199.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-4278\" class=\"wp-caption-text\">Einen Fisch zum Essen zu entnehmen, sollte immer Teil des Angelns bleiben.<\/figcaption><\/figure>\n<p>dabei genauso falsch, wie jeden Fisch mitzunehmen, der gerade das Schonma\u00df erreicht hat. Selbstgefangener Fisch zum Verzehr ist \u00f6kologisch und im Sinne des Tierwohls weitaus sinnvoller als jedes Fischfilet aus dem Handel, egal ob MSC, Bio-Aquakultur o.\u00e4. Und in der Regel sogar ges\u00fcnder, denn nicht selten sind Meeres- und Zuchtfische stark mit Pestiziden belastet.<\/p>\n<p>Schaut man sich die Urteile von Richtern genauer an, f\u00fchrte dann auch nie die reine Tatsache, DASS ein Fisch zur\u00fcckversetzt wurde, zur Strafe\/Bu\u00dfe, sondern immer die ART UND WEISE und die Motivation mit der dies geschah. Welsangler, die einen Fisch in der Nacht fangen, und ihn mit einer Leine durch die Kiemen am Ufer befestigen um im Tageslicht besser wiegen und messen zu k\u00f6nnen, werden ZURECHT wegen Tierqu\u00e4lerei bestraft! Insofern sind zwar die Hetzkampagnen von PETA absolut zu verurteilen, die Urteile werden aber nicht von PETA, sondern von Richtern gef\u00e4llt. Diese haben in allen mir bekannten F\u00e4llen auf Basis unserer Gesetze mit gesundem Menschenverstand geurteilt.<\/p>\n<p>Jemand, der einen Fisch f\u00fcr ein kurzes Foto aus dem Wasser hebt, hat am Ende des Tages keinen Schaden angerichtet. Viele Fotos, die in Zeitschriften und im Internet kursieren zeigen, dass die Mehrheit der Fischer einen schonenden und respektvollen Umgang mit dem Tier pflegen. Dabei sollte der historisch gesehen urspr\u00fcngliche Zweck des Angelns &#8211; einen Fisch zum Verzehr zu fangen &#8211; immer Teil des Angelns bleiben.<\/p>\n<h3><u>Welche Fische SOLLTE man zur\u00fccksetzen?<\/u><\/h3>\n<p>Diese Frage ist nur gew\u00e4sserspezifisch zu beantworten! Einen Aal in der Donau wieder schwimmen zu lassen weil er auf der Roten Liste steht, ist Unfug. Im Neckar dagegen absolute Pflicht! <strong>Gew\u00e4ssersystem, Produktivit\u00e4t und Befischungsdruck<\/strong> spielen bei der Beantwortung dieser Frage die entscheidende Rolle.<\/p>\n<p>Ein produktives, privates Forellenb\u00e4chlein mit wenig Angeldruck vertr\u00e4gt fast jegliche Entnahme (zum Eigenverzehr) durch die wenigen Fischer, w\u00e4hrend ein kleines B\u00e4chlein im Mittelland, f\u00fcr das es Tageskarten gibt, wohl kaum ohne sehr hohe Schonma\u00dfe (und entsprechend gro\u00dfen Anteil an zur\u00fcckgesetzten Fischen) eine Population von Forellen aufrechterhalten kann.<\/p>\n<p>An den Zul\u00e4ufen des Forggensees haben Bachforellen ein Schonma\u00df von 60cm um die aufsteigenden Seeforellen zu sch\u00fctzen, die bei dieser Gr\u00f6\u00dfe gerade erst einmal abgelaicht haben. Jedes Gew\u00e4sser braucht seine eigene Regelung und wer, wenn nicht die Fischer, h\u00e4tten ein Interesse eine gesunde Population zu erhalten?<\/p>\n<p>Studien von der Arbeitsgruppe um Prof. Arlinghaus haben gezeigt, dass gro\u00dfe Laichfische f\u00fcr eine Population ungemein wichtig sind. Hechte von einem Meter und Bachforellen mit 50cm sind also (auch hier: je nach Gew\u00e4sser) nicht zwangsl\u00e4ufig \u201ealt\u201c und \u201eunproduktiv\u201c, wie ein Fischz\u00fcchter vielleicht argumentieren w\u00fcrde. Gro\u00dfe Fische sind erfahren, haben lange und erfolgreich im Gew\u00e4sser \u00fcberlebt, schlagen tiefe Lauchgruben (im Fall der Salmoniden) und haben gr\u00f6\u00dferen Laich, d.h. der Br\u00fctling startet st\u00e4rker in sein Leben, verkraftet eher eine tempor\u00e4re Nahrungsknappheit oder ein Hochwasser.<\/p>\n<h3><u>Zusammenfassung<\/u><\/h3>\n<p>Die rechtliche Situation in Deutschland verbietet Tierqu\u00e4lerei, und das ist gut so! Angeln in guter fischereilicher Praxis ist KEINE Tierqu\u00e4lerei sondern hat viele positive Aspekte. Angler kennen \u201eihre\u201c Gew\u00e4sser besser als kaum ein anderer und sollten im eigenen Interesse die Entnahme verantwortungsvoll und nachhaltig gestalten. Beide Extreme \u2013 <strong>alles entnehmen und alles zur\u00fccksetzen<\/strong>, ist falsch und aus biologischen, juristischen und ethischen Gr\u00fcnden abzulehnen!<\/p>\n<h3>Literatur<\/h3>\n<p>H\u00fchn, D., &amp; Arlinghaus, R. (2011). Determinants of Hooking Mortality in Freshwater Recreational Fisheries: A Quantitative Meta-Analysis. <em>American Fisheries Society Symposium, 75<\/em>. <a href=\"https:\/\/www.agrar.hu-berlin.de\/de\/institut\/departments\/dntw\/jp_bfm\/publ_html\/huhn-arlinghaus-2011\/at_download\/file\">Download<\/a><\/p>\n<p>Karremann, R. &amp; Laiblin, R. (2004). Das Fischereirecht in Baden-W\u00fcrttemberg. 4.Stuttgart, Kohlhammer-Verlag.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gelegentlich werden in Angelforen und Whatsapp-Gruppen von Fischern schockierende Zeitungsartikel geteilt, in denen \u00fcber saftige Strafen f\u00fcr Angler berichtet wird, die Fische zur\u00fcckgesetzt haben. Das Feindbild ist schnell ausgemacht \u2013 hinter den Anzeigen stecken Tierrechtler wie die Organisation PETA. 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